Scharade

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  • Zauner Friedrich Ch
  • Deutsch
  • gebunden
  • Buch fester Einband (Hardcover)
  • 17,0 x 12,0 cm
  • 13.07.2015
  • 192
  • 978-3-99025-016-7
Die "Scharade“ erzählt die Geschichte eines Galeristen, der aus der Münchner Kunstszene... mehr
Infos zum Buch "Scharade"

Die "Scharade“ erzählt die Geschichte eines Galeristen, der aus der Münchner Kunstszene ausbricht. Die Affäre seiner Frau zwingt ihn zur Flucht in die provinzielle Idylle, in der er sich Linderung für die Qualen seiner Seele erhofft. Doch Lethargie und Verzweiflung lassen sich durch Fischen und Wandern nicht vertreiben.
Erst als seine Aufmerksamkeit von einem Gemälde in seiner Pension gefesselt wird, ist Langheim in der Lage, seine Verletztheit auszublenden. Während er versucht, den Maler und die Portraitierte ausfindig zu machen, ist er - zurückgeworfen auf sich selbst - genötigt, auch seinen eigenen Lebensweg zu überdenken.

Weiterführende Links zu "Scharade"

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Geboren 1936 in Rainbach/Innkreis hat Zauner mit zehn Jahren zu "schreiben" begonnen und zwar ausgerechnet Bühnenstücke, obwohl er bis dahin noch nie in einem Theater gewesen war. Fernsehen gab es 1946 noch nicht, Kino auch nur in gößeren Städten. Durch den Deutschlehrer an der Hauptschule Schärding veranlasst, kam Zauner als Fünfzehnjähriger an die Lehrerbildungsanstalt in Linz. Hier sah er, der schon seit vier Jahren Bühnentexte schrieb, zum ersten Mal Schauspieler am Werk, und sein weiterer Lebensweg schien vorgezeichnet. Nach der Matura inskribierte er Theaterwissenschaft in Wien, wo sich rund um das neu entstandene, zerstörte "alte" Burgtheater die wohl größten Schauspielerpersönlichkeiten der Zeit versammelten. Zum Ende des Studiums erhielt Zauner den Erasmuspreis, der ihn instand setzte, ein Jahr in Rom als Hospitant an der Filmstadt Cinecittá zu verbringen, mit den damals bedeutendsten Regisseuren Antonioni, Visconti, Fellini.

Nach einem kurzen Zwischenspiel als Lehrer in Obergurgl kehrte Zauner 1965 nach Rainbach zurück und lebt seither hier als freier Schriftsteller. Er schrieb zunächst noch ausschließlich "hinter Doppelpunkten" und wurde bald einer der meistgespielten Hörspielautoren. Sein Name findet sich in den Programmen sämtlicher Sender im deutschen Sprachraum. In Zusammenarbeit mit dem ORF, der ARD und dem ZDF entstand eine Reihe von erfolgreichen Fernsehspielen. Als Bühnenautor begann er mit "Spuk" am Landestheater Linz, das später auch noch "Aller Tage Abend" uraufführte. Am Schauspielhaus Graz brachte er "Fiktion" heraus. Es folgten "Menschenskinder" und "Kidnapping" am Landestheater Salzburg, "Deserteure" in Bern. An verschiedenen Wiener Bühnen wurden Stücke uraufgeführt wie "Kobe Beef" (Experiment am Lichtenwerd im Rahmen der Wiener Festwochen), "Von draußen rein" (Theater im Zentrum), "Ypsilon" (Theater beim Auersperg im Rahmen der Wiener Festwochen), "Mirakel Mirakel" (Graumann Theater), "Der Aufstieg der Regina G." (Volkstheater).

Zur Prosa fand Zauner erst späß 1981 erschien sein erster Roman "Dort oben im Wald bei diesen Leuten", dem weitere wie "Scharade" und "Bulle" folgten. Mit der Tetralogie "Das Ende der Ewigkeit", die Alexander Giese als "den großen österreichischen Roman der Gegenwart" feiert, setzte Zauner seiner Innviertler Heimat ein literarisches Denkmal.

Einen neuen Schwerpunkt im dramatischen Schaffen Zauners bilden die "Rainbacher Evangelienspiele", die jeweils im Juni eines Jahres in einem eigens dafür geschaffenen Theater Stücke zu biblischen Themen bieten.

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